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Nachhaltigkeit – Versuch eines Epilogs

Nachhaltigkeit ist in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Themen geworden. Seit der Jahrtausendwende wird das Ausmass der Zerstörungen die das kapitalistische Wirtschaftsystem verursacht hat, immer offensichtlicher.
Feuersbrünste, Überschwemmungen, Stürme, Steinschlag, Lawinen und andere Naturkatastrophen nehmen von Jahr zu Jahr zu und berauben die Menschheit ihrer Lebensgrundlage.
Die Folgen des Kolonialismus und des Kapitalismus fallen auf die Erste, die entwickelte Welt zurück . Verteilungs- und Befreiungskriege werden zusehens brutaler. Die globalen Fehlentwicklungen fallen auf ihre Verursacher zurück und drohen ihre Existenz zu zerstören.
Am Horizont zieht die Apokalypse auf und lässt die Menschen fragen, ob sie abwendbar ist.
Die Nachhaltigkeit ist der Ausweg aus dem sozialen, ökologischen und ökonomischen Dilemma in dem sich die Menschheit befindet. Das Ziel der Nachhaltigkeit ist die Ressourcen so einzusetzen, das sie erhalten bleiben und keine bleibenden Umweltschäden entstehen.
Die Verschwendung von unwiederbringlichen Ressourcen und die Zerstörung der Umwelt, sind der Status quo.
Nachhaltigkeit gibt es nicht umsonst. Sie bedeutet materieller Verzicht und Einschränkung des luxuriösen Lebensstil. Der geforderte Verzicht ist in erster Linie ein Verzicht auf lieb gewonnene Handlungs- und Denkweisen. Einem nachhaltigem Lebensstil, liegt das Bewusstsein zugrunde, dass die natürlichen Ressourcen endlich sind und dass die Welt zerbrechlich ist.
Die Wissenschaft des Lebens steht erst am Anfang. Ihr Kern ist die Erkenntniss, dass alle Lebensprozesse auf der Erde von der Natur gesteuert sind. Sie erforscht die Gesetzmässigkeiten des Lebens und überträgt diese auf alle Lebensgebiete.

5.1.12 18:20


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Nokia, Bochum und die Nachhaltigkeit

Das Handy ist das Symbol für die neuen Informationstechnologien. Alle Errungenschaften der IT Industrie, sind im Handy vereinigt. Sprache, Bild, Video, Musik, Administration alles was im weitesten Sinn mit Informationsverarbeitung zu tun hat, ist als eine Funktion im Handy enthalten. Ob man ein Ticket bezahlen oder seine Stimme bei den Wahlen abgeben will, das Handy macht es möglich.
Obwohl es ein hight-tech Wunderwerk ist, ist das Handy als Wegwerfprodukt konzipiert. Kaum ein Handy, wird älter als 2 Jahre.
Dies ist in Anbetracht der Energie und der Rohstoffe, die in der Handyproduktion umgesetzt werden, unverständlich. Die Handyindustrie lebt davon, dass ihre Produkte weggeworfen werden. Als ob Handys Lebensmittel mit Verfalldatum wären, müssen sie nach kurzer Zeit (kürzer als die Haltbarkeit von Gemüsekonserven) entsorgt werden. (Auf die ökologische Belastung durch den IT Schrott muss nicht speziell hingewiesen werden.)
Um zu erkennen, dass mit einer Industrie, die davon lebt, dass unnötiger Weise, ihre Produkte weggeworfen werden, keine nachhaltige Wirtschaft zu realisieren ist, muss man keine grosse Leuchte sein.
Wenn in Bochum Nokia die Tore schliesst, ist Das logisch. Die Politiker die Zeter und Mordio schreien, müssen sich die Frage gefallen lassen, was sie sich dabei gedacht haben, als sie Nokia mit Subvention nach Bochum gelockt haben.
Die Produkte (primär mobile Phones) von Nokia sind das klassische Beispiel dafür, dass die moderne Wirtschaft eine Blase ist, die auf ökonomischen Treibsand ruht.
Nokia schliesst in Bochum, weil die dort hergestellten Produkte, das Resultat einer kurzsichtigen Denkweise sind.
Bleibt zum Schluss die hypothetische Frage:
Müsste ein Betrieb von der Grösse von Nokia in Bochum auch schliessen, wenn dort Kochgeräte herstellen würden, die mit der Umgebungswärme kochen, ohne das weitere Energie gebraucht wird?
Wer nachhaltige und intelligente Produkte herstellt, der schliesst keine Betriebe, sondern eröffnet welche.
Nokia Philosophie
Unternehmerische Verantwortung heißt für Nokia, die Einflüsse ihrer Arbeit auf Gesellschaft und Umwelt zu erkennen und entsprechend zu agieren. Als Marktführer und weltweit tätiges Unternehmen nimmt Nokia diese Verantwortung sehr ernst. Eine solide Unternehmensethik ist deshalb für das tägliche Geschäft enorm wichtig.

5.1.12 18:19


Nachhaltige Pädagogik

Eine nachhaltige Pädagogik stellt den Menschen in den Mittelpunkt, sie stellt sich in den Dienst des Menschen. Sie fördert die individuellen Talente (Fähigkeitskapital) des Kindes. Sie sucht nach Wegen, das verborgene Potential im Kind, zu aktivieren.
Eine nachhaltige Pädagogik ist allein dem Menschen und seinen Fähigkeiten verpflichtet. Sie verwehrt sich gegen die Vereinnamung durch ideologische Ideen und wirtschaftliche Interessen. Neben der Vermittlung der grundlegenden Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) setzt sich die Schule, die Stärkung der menschlichen Individualität zum Ziel.
Phantasie und Erfindungsgeist ist der Schlüssel zur Befreiung der Welt, aus der Schieflage in die sie geraten ist.
Eine staatliche Einheitsschule, die die Erzeugung von Schablonenmenschen zum Ziel hat, liefert keinen Beitrag, zur Bewältigung der Zukunft.
Die Anwendung von Geist auf die Materie, ist der Schlüssel zum Fortschritt. Die Entwicklung des Geistes, ist die Aufgabe der Pädagogik.


5.1.12 18:16


Nachhaltige Energiewirtschaft

Die Zukunft gehört der nachhaltigen Einsatz von Energie. Nachhaltige Energie, ist Energie die von Träger stammen, die sich wieder erneuern, die Umwelt schonen und wieder umkehrbar (rückbaubar) sind.
Endliche Ressourcen sind irgendwann aufgebraucht. Sie hinterlassen bei ihrer Gewinnung Schäden, die weder umkehrbar noch rückbaubar sind.
Der Umgang der Natur, ist bis heute von der christlichen Vorstellung geprägt, dass die Natur der sündige Feind des Menschen ist. Die Technik beruht auf der Ausbeutung und Zerstörung der Natur (die des Teufels Werk ist).
Mit dem Verschwinden des traditionellen Christentums, gewinnen umweltschonende Energien an Bedeutung. Das Bewusstsein das es nur mit der Natur und nicht gegen die Natur geht, verbreitet sich langsam und wird zum Allgemeingut. Die Entwicklung des Umweltbewusstseins, ist eng mit dem wiederaufkommen der Erkenntnis verbunden, das die Natur ein Teil Gottes ist, der gepflegt werden muss und nicht ein Feind ist, der vernichtet werden muss.
Erdöl, Atomkraft, Kohle und ihre Abfallprodukte, sind endliche Ressourcen, die in naher Zukunft aufgebraucht sein werden. Die Nutzung der wiedererneuerbaren Energien, steht am Anfang. Es braucht noch eine oder zwei Generationen (30 bist 60 Jahre), bis diese Quellen effizient genutzt werden können.
Das Grundproblem der aktuelle Umwelt- und Energiekrise ist die Gleichgültigkeit des Menschen. Energie ist für den durchschnittlichen Schweizer wertlos (oder wie lässt sich die Verschwendung erklären?). Gedankenlos fährt er Auto, lässt die Lichter brennen, kühlt leere Kühlschränke und ist sich dessen noch nicht bewusst, dass die Energie eine Mangelressource ist.
Nachhaltige Energienutzung begingt im Bewusstsein. Solange Dieses sich nicht ändert, ist keine Energiewende in Sicht.
5.1.12 18:15


Nachhaltige Bauwirtschaft

Einfamilienhaus QuatrtierDas Siedlungsverhalten des modernen Menschen ist der Motor seines eigenen Untergangs. Also ob der moderne Mensch unsterblich ist und die heutige Gesellschaftsform für alle Zeiten festgefügt ist, zerstört die Gesellschaft, nicht erneuerbares Kulturland. Wertvoller, fruchtbarer Ackergrund, wird dem individuellen Drang, nach einem Eigenheim, geopfert.
Nicht das der Mensch baut, sondern wie er baut ist das Problem.
Das grundlegende Problem der modernen Bauweise ist der Tiefbau und nicht Einwegbaustoffe. Der gesetzliche Zwang zur Unterkellerung führt dazu, dass der Kulturboden aufgerissen und unwiederbringlich zerstört wird. Der Tiefbau, das Fundament eines Hauses, verschlingt 30% der gesamten Baukosten. Die Bauvorschriften belasten unnötigerweise die BauherrInnen und zerstören die Lebensgrundlage, der künftigen Generationen. Das Gleiche wiederholt sich im Strassenbau. Wo eine einfache Grienstrasse ausreichen würde, werden überdimensionierte Strassen gebaut, die aufwendig gekoffert werden müssen. Der Kulturboden, der diesen Strassen geopfert wird, ist unwiederbringlich verloren.
Die modernen Baustoffe, sind für den Einmalgebrauch ausgelegt. Die Erzeugnisse der Bauchemie, belasten mit ihren Giften die Umwelt. Sie sind einseitig für den Profit optimiert.
Eine nachhaltige Bauwirtschaft, baut mit mit wiederverwendbar Stoffen und schont den Kulturboden. Pfahlbauten, flache – bewegliche Fundamente etc., ermöglichen den Bau von Häusern, ohne dass das der Grund bewegt werden muss. Ändert sich der Bedarf nach Ackerboden, können die Häuser problemlos rückgebaut werden und stehen nach kurzer Zeit, der Nahrungsmittelproduktion, wieder zur Verfügung.
Der Einsatz von recyclebaren Baustoffen, erlaubt es ein Haus, nach dem Ende seiner Lebensdauer (eine Generation, 30 bis 40 Jahren) wieder abzubauen die natürlichen Baustoffe wieder zuverwerten.
Die skizzierte Leichtbauweise, schafft über Generation hinweg, sichere Arbeitsplätze im Baugewerbe. Der grosse Vorteil dieser Bauweise ist, das jede Generation, ihre Umwelt nach ihren Bedürfnissen neu gestalten kann.

5.1.12 18:13


Nachhaltige Landwirtschaft

Das Urbild eines nachhaltigen Systems, ist die Natur. In ihr erhalten und erneuern sich alle Prozesse und Stoffe durch sich selber. Die Natur reguliert ihr Leben selber, in ihr entstehen keine Organismen oder Mechanismen, die die Natur als Ganzes auslöschen könnten.
Der Kreislauf von Leben und Tod, legt den Grundstein zum Überleben der Natur. Aus Totem wird Lebendiges, aus Lebendigem wird Totes. Durch Fortpflanzung entstehen identische Organismen, die den Fortbestand der Arten garantiert. Neue Formen dies Lebens – Organismen entstehen durch Mutation.
Die Landwirtschaft arbeitet mit der Natur. Eine erfolgreiche Landwirtschaft, arbeitet ausschliesslich mit Stoffen die in der Natur vorkommen. Der Bauer / Bäuerin versucht die Prozesse des Lebens zu erkennen und sie auf die Landwirtschaft zu übertragen. Eine nachhaltige Landwirtschaft, arbeitet mit dem Leben. Sie wirkt nach den Gesetzten des Lebens auf die Natur ein und lebt von demjenigen, das die Natur freiwillig gibt.
Der Fortschritt innerhalb der nachhaltige Landwirtschaft, kommt aus der Erforschung des Lebendigen und der Anwendung dieser Forschungsresultate auf die Praxis zustande.
Die konventionelle Landwirtschaft arbeitet mit toten Chemikalien und künstliche Organismen. Die materialistischen Naturwissenschaften, bilden die theoretischen Grundlage der Landwirtschaft. Seinem Wesen nach, ist der Materialismus nicht in der Lage, das Lebendige zu erkennen.
Die konventionelle Landwirtschaft ist ein Kind der Erdölindustrie. Ohne Spritzmittel und Chemikalien die aus dem Erdöl gewonnen werden, ist keine konventionelle Landwirtschaft möglich. Eine Landwirtschaft die von externen Stoffen und Produkten abhängig ist, ist zum scheitern verurteilt.
Eine nachhaltige Landwirtschaft arbeitet nur mit Ressourcen die innerhalb des Betriebskreislaufes vorkommen. Macht sich die Landwirtschaft von betriebsfremden Produkten und Techniken abhängig, läuft sie ins Leere.

5.1.12 18:12


Nachhaltigkeit – Der Zukunft entgegen

Nachhaltig ist, was sich aus sich selber erneuern lässt und umkehrbar ist.
Nachhaltigkeit liegt in im Interesse von allen: der Wirtschaft, der Menschen, der Umwelt. Für die Wirtschaft sind nachhaltige Produkte von grossem Interesse. Produkte die sich abnützen, müssen ersetzt werden. Bei jeder Erneuerung, profitiert die Wirtschaft. Wiedererneuerbare Ressource können mehrfach eingesetzt werden. Dadurch schaffen sie Arbeit.
Beispielsweise für die Bauwirtschaft, wäre eine nachhaltige Arbeits- und Konstruktionsweise ein profitables Geschäft. Häuser, öffentliche Gebäude, Infrastrukturbauten etc., werden in der Schweiz für die Ewigkeit gebaut. Was einmal gebaut wird, hält für die nächsten Jahrhunderte. Es ist nicht mehr umkehrbar. Der Boden, auf dem solche Bauten stehen, ist verloren. Er kann in der Zukunft, keinem anderen Zweck zugeführt werden.
Zukünftige Generationen werden nicht mehr frei über ihre Umwelt verfügen können. Heute werden Entscheidungen gefällt, die für die nächsten Generationen bestimmen, wie die Umwelt genutzt werden kann und welche Ressourcen noch zu Verfügung stehen.
Eine nachhaltige Bauwirtschaft baut Häuser und Strassen, die nur für eine Generation (30 bis 40 Jahre) halten. Danach sollte es möglich sein, die Objekt abzubauen und durch neue zu ersetzen oder der Boden einer landwirtschaftlichen Nutzung, zu führen zu können.
In einer nachhaltigen Gesellschaft, haben technologische Grossbauten, die sich nicht mehr umkehren lassen, keinen Platz. Atomkraftwerke hinterlassen Stoffe und Objekte, die über mehrere Generationen hinweg die Menschen in Beschlag nehmen. Sie bestimmen wie die Menschen in Zukunft leben müssen und rauben den künftigen Generation ein Teil ihres Handlungs- und Spielraumes.
5.1.12 18:11





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